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Neues Katheterlabor eröffnet

01.12.2016

Mit einer feierlichen Einweihung wurde das neue Angiografie- und Herzkatheterlabor in der Klinik Kösching eröffnet. Nun kann neben der gefäßmedizinischen, auch die kardiologische Katheterbehandlung vorgenommen werden.

Nach gut 11 Monaten des Umbaus konnte Ende November das neue Angiografie- und Herzkatheterlabor in der Klinik Kösching eröffnet werden. Die neue Räumlichkeit entstand mitten im Röntgentrakt der Klinik, wo früher schon das Angio-Labor untergebracht war. Das neue Labor beherbergt nun jedoch nicht mehr nur ein reines Angiografiegerät, sondern ein Kombisystem. Mit diesem können neben den Bein-, den großen Bauch- und den Halsgefäßen nun auch die Herzkranzgefäße invasiv untersucht und behandelt werden.

„Der Wartungsvertrag für das alte Angiografiegerät lief aus und wir mussten es daher zwingend erneuern“, erklärt Lorenz Meier, Geschäftsführer der Kliniken im Naturpark Altmühltal. „In diesem Schritt haben wir uns entschieden, mit der Anschaffung eine Leistungsausweitung zu verbinden.“ Es fiel deshalb die Entscheidung, das Einebenen-Angiografiesystem mit Linksherzkatheterfunktion anzuschaffen. Auf diesem können nun Gefäß- und Herzmediziner gleichermaßen ihre Patienten behandeln.

Der neue Leistungsbaustein der Herzkatheteruntersuchung und -behandlung wird vorerst von Montag bis Freitag tagsüber angeboten. Er richtet sich sowohl an Patienten mit akutem Herzinfarkt, die als Notfall kommen, als auch an Patienten mit geplanten Untersuchungen. „Wir schaffen das Angebot vor allem für den nördlichen und östlichen Landkreis Eichstätt“, betont Lorenz Meier. Die Bewohner dort mussten bisher bei akuten Herzproblemen und auch bei geplanten Eingriffen weitere Anfahrtswege in Kauf nehmen. Sie sparen nun durch das wohnortnahe Angebot Zeit, die bei einem Herzinfarkt entscheidend für den Heilungsverlauf ist.

Geleitet wird das neue Katheterlabor vom kardiologischen Chefarzt Prof. Dr. Helmut Kücherer und dem angiologischen Chefarzt Prof. Dr. Alexander Hansen. Für die Untersuchungen und Behandlungen stehen weitere drei interventionell tätige Oberärzte zur Verfügung.