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Wie sieht die Zukunft der Pflege aus?

30.08.2016

Die Lebenserwartung in unserer Gesellschaft steigt. Demenzerkrankungen und chronische Krankheiten nehmen zu. Immer öfter sind auch Menschen mit fremden kulturellen Wurzeln Patienten in Kliniken. Dies sind die Herausforderungen der Zukunft an die Pflege. Eine Pflegefachfortbildung am 4. Oktober der Kliniken im Naturpark Altmühltal beschäftigt sich mit diesem Thema.

Eine Fachfortbildung der Kliniken für Pflegekräfte befasst sich mit der Zukunft der Pflege, vor allem mit Pflege bei Demenz.

Mittelpunkt der Fortbildung für Pflegekräfte, die am 4. Oktober stattfindet, ist die Frage, wie die Pflege von Menschen mit Demenz zukünftig sinnvoll gestaltet werden kann. Dabei interessiert nicht nur, wie diese Menschen fachlich gepflegt werden können. Es geht auch darum, wie sich die Organisation auf den Stationen ändern muss, um diesen Menschen und ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Auch das Überleitungsmanagement, die Regelung der Weiterversorgung nach der Entlassung, bei Demenzkranken wird ein Thema sein.

Bevor der fachliche Teil startet, kommt jedoch ein ganz besonderer Ehrengast zu Wort: Dr. phil. hc. Sr. Liliane Juchli. Die Ordensfrau und Krankenschwester hat im letzten Jahrhundert die Pflege reformiert. Sie ist die Schöpferin des Pflegemodells der „Aktivitäten des täglichen Lebens“ (ATLs) und hat ein Pflegelehrbuch verfasst, das heute im Jargon nur „der Juchli“ genannt wird. Die inzwischen 83-Jährige ist daher noch immer ein Idol für viele Pflegende. Ihr Lebenswerk und ihre Begeisterung für ihren Beruf, die Pflege, wird sie unter der Überschrift „Leiden schafft Pflege“ an die Teilnehmer/innen weitergeben.

Anmeldung unter pflegetag-koesching(at)klinikallianz.com.

Auch Anmeldungen, die nach dem 9. September eintreffen, können berücksichtigt werden.